Kabelhalter mit Super-Haft-Kleber:
Selbstklebende Kabelhalter sind die schnelle und einfache Lösung, um Kabel und Leitungen zu fixieren und somit den klassischen „Kabelsalat“ zu vermeiden. Im Kabelmanagement sorgen sie für Ordnung und Sicherheit überall dort, wo man ungern bohren möchte. Durch den Super-Haft-Kleber halten sie stabil und mühelos auf allen trockenen und sauberen Oberflächen und sind darum im Allgemeinen sehr beliebt und häufig verwendet.
Die Vorteile:
- Schutz von Kabeln und Leitungen vor Beschädigungen durch häufiges Verändern oder Verdrehen. durch Tritte oder äußere Einwirkungen.
- Sicherheit indem Ordnung geschaffen wird und Kabel nicht zur Stolperfalle werden.
- Optik und Design bleiben erhalten, da Oberflächen unbeschädigt bleiben und keine Bohrungen nötig sind, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können (weitere Ausführungen siehe Liefhack am Ende des Textes). Dazu sind die Kabelhalter selbst sehr dezent.
- Universell, da sie überall dort angebracht werden können, wo ein ebener und sauberer Untergrund zur Verfügung steht.
- Effizient und schnell, da die einfache Installation Zeit und Kosten spart und keine Werkzeuge nötig sind.
- Hohe Haftkraft durch Super-Haft-Kleber
- Flexibel, da eine rückstandslose Entfernung bei entsprechender Installation möglich ist (siehe Lifehack)
Die Einsatzbereiche:
- Sanitär und Heizungsbau: Fixierung von Kabeln oder Leitungen, z.B. von Stromkabeln.
- Industrie und Anlagenbau: Fixierung von Kabeln oder Leitungen, z.B. von Steuerungs- oder Sensorkabeln.
- IT, Büromanagement: Organisation von Lade-, Netzwerk- und Monitorkabeln.
- Einzelhandel, Messebau: Kabelmanagement bei Displays und Beleuchtung; vor allem auch bei temporären Installationen.
- Medien; Unterhaltung, Gaming: Kabelmanagement von Audio- und Video-Kabeln auf Bühnen, bei Video-/Streaming-Setups oder Gaming-Setups.
- Automotive, Fahrzeugbau: Kabelmanagement überall dort, wo Bohren nicht in Frage kommt.
- viele weitere Bereiche denkbar…
Das Produkt:
Unsere Kabelhalter sind
- mit Super-Haft-Kleber ausgestattet, der für sauberen und optimalen Halt sorgt
- in den Farben Natur und in Schwarz verfügbar
- in den Klemmbereichen 4-5 mm, 8-13 mm und 12-18 mm verfügbar
- in attraktiven Verpackungseinheiten zu je 100 Stück verfügbar
- in aller Regel Lagerware
- auch als kostenfreie Muster zu max. 2 Stück einmal pro Kunde je Artikel verfügbar
Lifehack:
Und wie werde ich sie wieder unfallfrei los? (Tipps zum Entfernen)
Jeder, der schon mal einen selbstklebenden Kabelhalter verwendet hat, hat sich wahrscheinlich die Frage gestellt, wie man ihn am schonendsten wieder lösen kann, so dass der Untergrund bzw. die Oberfläche unbeschädigt bleibt. Vor allem, wenn man ihn auf einer Tapete, einer veredelten Fläche (glänzend oder mattiert) oder auch einer furnierten Oberfläche aufgeklebt hat, möchte man in aller Regel den Untergrund nach Entfernung des Kabelhalters möglichst unbeschädigt vorfinden. Es gibt einige Tipps und Tricks, die sich über die Zeit verbreitet und etabliert haben. Wir haben Sie getestet und einen Erfahrungsbericht zusammengestellt. Selbstverständlich können wir keine Garantie abgeben, dass diese Tipps auch bei euch genauso gut funktionieren, denn letztlich ist der jeweilige Untergrund entscheidend und wie ihr beim Entfernen vorgeht. Wir haften explizit nicht für Schäden, die beim Ausprobieren der folgenden Lösungen entstehen.
Das Vorgehen und das „Lösungsmittel“ sind immer davon abhängig, welcher Kleber verwendet wurde welche Oberfläche betroffen ist. Achtet auf eure eigene Gesundheit bzw. auf Schutzausstattung, insbesondere bei lösungsmittelhaltigen Spezialentfernern aus dem Handel, die Haut, Augen und Atemwege reizen. Beachtet die Gebrauchs- und Sicherheitshinweise auf der jeweiligen Verpackung!
- Planen • Anwendungsfall durchdenken: Bereits vor dem Anbringen des Kabelhalters sollte überdacht und geplant werden. wie fest der Kabelhalber sitzen muss und wie wahrscheinlich es ist, dass er in einiger Zeit wieder restlos entfernt werden soll. Ebenso sollte man sich sicher sein, dass der Ort, wo er aufgeklebt wird, der richtige ist, denn ein späteres „Zurechtrücken“ ist schwierig.
- Kleber vorab entkräften: Wenn der Anwendungsfall ein „leichter“ ist und ein späteres Entfernen des Kabelhalters wahrscheinlich, kann der Klebesockel ein wenig „entschärft“ werden indem man ihn vor endgültiger Befestigung leicht auf einer unproblematischen Oberfläche andrückt und sofort entfernt. Der Kleber wird ein wenig abgetragen, nimmt kleine Partikel auf und wird damit entkräftet. Dies sollte man natürlich auf einer Oberfläche ausprobieren, die im Zweifelsfall unwichtig ist. Diese Methode hat je nach Anwendungsfall durchaus einen sehr guten Effekt, wenn man den Klebesockel später lösen möchte und er nicht extrem fest halten muss.
- Wärme: Wärme bzw. Hitze ist ein effektiver Feind des Klebstoffs. Durch Erwärmen wird er „weich“ und lässt sich gut ablösen. Das Ablösen kann je nach Untergrund rückstandslos funktionieren. Vorsicht: Je nach Untergrund sollte das Erwärmen an einer Stelle ausprobiert werden, denn je nach Untergrund können Schäden entstehen. Vor allem bei Flächen, die mit Kunststoff beschichtet sind, wird sich je nach Wärme der Kunststoff oder das Furnier wellen oder lösen. Darum ist die Wärme-Methode vor allem bei Möbeln sehr behutsam einzusetzen. Grundsätzlich kann das Erwärmen mit einem elektrischen Föhn geschehen: Ca. 1 – 2 Minuten auf mittlerer Stufe sollten ausreichen, um den Kleber zu erwärmen und den gewünschten Effekt zu erzielen, dass er sich gut ablösen lässt. Auch Wasserdampf kann eine Lösung sein (z.B. aus einem Haushalts-Steamer). Wie zuvor beschrieben, ist hier vorsichtig zu agieren, um den Untergrund nicht dauerhaft zu schädigen!
- Mechanische Hilfen (Spachtel oder Schmutzradierer): Bleiben Rückstände, kann je nach Untergrund eine passende Spachtel (z.B. eine Japan-Spachtel • am besten aus Kunststoff) eine gute Hilfe sein, um Rückstände restlos zu entfernen. Auch hier gilt: Zunächst vorsichtig und leicht die Spachtel verwenden, um die Oberfläche nicht zu zerkratzen oder zu beschädigen. Schmutzradierer („Zauberschwämmchen“) können ebenfalls eine sehr gute Lösung sein, um Oberflächen schonend zu reinigen und sind ein absoluter Tipp! Vor allem bei leichten Kleberesten und auf Tapeten bzw. rauen Oberflächen eigenen sich Schmutzradierer gut, um die Klebereste sanft „abzurubbeln“.
- Chemische Lösungen: Häufig werden auch chemische Lösungen als Lösungen beschrieben. Wir sind hier äußerst kritisch und raten zur Vorsicht, da solche im Prinzip immer „neue“ Probleme mit sich bringen. Öl, Öl-Sprays, Wasserverdrängungs-Sprays oder Fett können zwar grundsätzlich verschiedene Klebearten lösen, hinterlassen aber sehr häufig andere Spuren (Glanz, Gerüche, etc.), darum sollte man den Einsatz gut überdenken. Grundsätzlich bieten sich solche Lösungen sowieso nur auf nicht porösen und glatten Oberflächen wie z.B. Glas, Metall oder Kunststoff an. Sollte man sich sicher sein und zu einer solchen Lösung greifen, kann je nach Kleber und Untergrund eine Einwirkzeit von bis zu 12 Stunden sinnvoll sein. Bei sehr hartnäckigen Rückständen (wovon wir bei Kabelhaltern zunächst grundsätzlich nicht ausgehen), kann auch zu Reinigungsbenzin oder Aceton gegriffen werden, bei denen die vorgenannten Warnhinweise allerdings umso mehr zu bedenken sind und das Vorgehen nur auf absolut unempfindlichen Oberflächen in Betracht gezogen werden sollte. Auch bei Kunststoffen, beschichtetem Glas oder Metall ist Vorsicht geboten.
- „Hausmittel“: Ähnlich zu den zuvor genannten chemischen Lösungen haben Haushaltsmittel ein gewisses Potential, um eine Lösung zu sein, allerdings mit den gleichen Nachteilen! Backpulver (-Mischungen), Zitronensaft, Essig, Nagellackentferner, Spülmittel oder Waschbenzin können bei unempfindlichen Untergründen ausprobiert werden. Allerdings hinterlassen auch diese Rückstände, Verfärbungen und Gerüche. Sie sind dafür in aller Regel aber umweltschonender oder sogar natürlichen Ursprungs.